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Lazer: Ein Jahrhundert voller Expertise und epischer Geschichten

Als die Brüder Lacroix 1919 ihr Unternehmen gründeten, ahnten sie vermutlich noch nicht, wo dieses heute stehen würde: In einer kleinen Werkstatt in der belgischen Stadt Nivelles, wo Ledermützen und Handschuhe für Motorradfahrer und Piloten genäht wurden, ist ein hypermodernes Büro in der angesagten Nachbarschaft Antwerpens geworden, wo Ingenieure die innovativen Helme entwickeln, die anschließend in Asien gefertigt und auf der ganzen Welt verkauft werden. Neben dem starken Fokus auf Fahrradprodukte entwickelt eine spezielle Abteilung von Lazer noch immer Motorsport-Helme in Nivelles. Dabei tragen auch heute noch alle Lazer Produkte die Hingabe der Lacroix-Brüder für Performance, Style und Sicherheit in sich.

Im Jahr 1945 änderten die beiden Brüder den Namen ihres Unternehmens von “Les Frères Lacroix” zu “Cross” und stellten nach kurzer Zeit ihren ersten Fahrradhelm vor. Da expandiertes Polystyrol noch erfunden werden musste und Hartplastik gerade erst in die Massenproduktion ging, handelte es sich dabei um eine Sturzkappe aus Lederstreifen, die Fahrradfahrer durch eine leichte Polsterung vor der Straße schützen sollte. Für die nächsten vier Jahrzehnte sollten diese „Leder-Haarnetze“ der Kopfschutz der Wahl für viele Fahrradfahrer sein – wobei die meisten Fahrer lieber komplett ohne Kopfbedeckung unterwegs waren.

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Dies änderte sich im Lauf der 1970er-Jahre, als Belgien und einige andere Länder die Nutzung der Lederhelme für Rennen zur Vorschrift machten. Obwohl diese wenig Schutz bei einem Einschlag boten, schützten sie zumindest vor Kopfverletzungen, die beim Rutschen über den Asphalt entstehen. So trug auch die Radfahrlegende Eddy Merckx in den letzten Phasen seiner Karriere eine lederne Sturzkappe.

Spätestens in den 1980er Jahren wurde jedoch klar, dass die Sturzkappen nicht mehr gut genug für Radrennen waren, weil sie kaum Schutz vor Gehirnverletzungen boten.

Im Motorsport, wo Gewicht und Atmungsaktivität eine eher untergeordnete Rolle spielen, war Cross durch das Angebot immer besseren Schutzes für die Fahrer bereits zum Innovationsführer geworden. So stellte Cross im Jahr 1948 seinen ersten Aluminiumhelm vor und konnte 1955 bereits den ersten Helm mit thermoplastischer Außenschale produzieren. Mitte der 1970er-Jahre konnte Cross anschließend den ersten Helm im Spritzguss-Verfahren herstellen. Um seine Reputation zu festigen und eine Assoziation mit den modernsten Technologien hervorzurufen, wurde der Unternehmensname 1980 zu Lazer geändert.

Kurz nachdem Eddy Merckx seine Rennkarriere beendete, kam er auf Lazer zu, um zu sehen, ob der Helmhersteller sein Motorsport-Know-How verwenden könnte, um einen sicheren Fahrradhelm zu entwickeln. So konnten Lazer und Merckx bereits 1987 einen Fahrradhelm vorstellen, der viele Designmerkmale der Motorradhelme aufgriff und sogar ein klappbares Visier hatte. Schon bald folgen leichtere und besser belüftete Versionen.

In den 1990er-Jahren fuhren die meisten Radfahrer dennoch ohne Helm. Mit Beginn des Sponsorings des Mapei-Teams hatten sich die Ingenieure von Lazer bereits auf das grundlegende Helmdesign festgelegt, das auch heute noch Anwendung findet. Dieses hat eine leichte EPS-Innenschale, die Schläge absorbiert, und eine stabile Hartplastikschale, die bei einem Unfall besser über die Straße rutschen kann. Die Belüftung findet dabei über mehrere Öffnungen statt.

Bei vielen Labortests wurde bestätigt, dass diese Helme das Risiko von Kopfverletzungen bereits maßgeblich senken konnten. Trotzdem verletzte das Helmdesign die klassische Wertvorstellung vieler Radfahrer: So setzte zum Beispiel Johan Museeuw, als er das Radrennen Paris-Roubaix im Jahr 2000 gewann, seinen Lazer Helm für die Zieldurchfahrt im Velodrom kurzerhand ab, um diesen nicht auf seinen Siegerfotos zu haben.

Dies änderte sich zum Glück mit der nächsten Generation an Radprofis, die solche Hemmungen nicht kannte. So wurde es unvorstellbar, ein Rennen wie Paris-Roubaix, das für seine knallharten Kopfsteinpflaster-Sektoren, sogenannte Pavés, bekannt ist, ohne einen Helm zu bestreiten. Lazers Bemühungen, der Öffentlichkeit den Fahrradhelm näher zu bringen, wurden endlich belohnt.

Für einen Radfahrer wie Tom Boonen, für den das Tragen eines Fahrradhelms nie zur Debatte stand, war die Frage also nicht, ob man einen Hem tragen sollte, sondern wie man diesen noch besser machen könnte. Eine Frage, der sich die Experten bei Lazer gerne annahmen.

In den 2000er-Jahren arbeitete Lazer so weiterhin mit den erfolgreichsten Teams des Sports, um die Helme immer leichter, schlanker und besser belüftet zu gestalten. Außerdem wurden die Helme stabiler, um noch besseren Schutz bei gleichzeitig gesteigertem Komfort zu bieten.

Im Jahr 2011 stellte Lazer die Aeroshell vor, ein modulares Cover, das dazu dient, die Aerodynamik der kompatiblen Helme drastisch zu steigern. Schon bald folgten außerdem weitere Innovationen wie das Advanced Rollsys-System, das die Einstellung des Helms durch das Rasterband auf den kompletten Kopf verteilt, um den Helm noch komfortabler zu machen, und das Airslide-System, mit dem die Belüftungsöffnungen für eine verbesserte Aerodynamik geschlossen werden können. Lazer war außerdem einer der ersten Hersteller, der das bekannte MIPS-System zur Reduzierung von Hirnverletzungen durch Rotationskräfte in seine Helme integrierte. Mit dem LifeBeam-Sensor zur Pulsmessung und dem Neigungswinkelsensor zur Überwachung der Aero-Position fanden auch elektronische Systeme bald Einzug in die Fahrradhelme des belgischen Herstellers.

Um das Jubiläum zu feiern, hat Lazer – als Krönung seiner 100-jährigen Innovationsgeschichte – den Century, der die neue Speerspitze an Sicherheits- und Performance-Vorteilen darstellt, vorgestellt. So kann der Helm dank der Twist-Cap Technologie durch das Umlegen der Frontblende innerhalb von Sekunden von einem Aero- zu einem voll belüftetem Helm werden. Mit dem Advanced Turnfit-System kann der Helm vertikal und horizontal angepasst werden, um eine perfekte Passform für alle Kopfformen zu bieten. Interne Belüftungskanäle sorgen für eine ideale Luftzufuhr und wurden besonders für die Nutzung mit Lazer Brillen optimiert. Bei schlechten Lichtbedingungen sorgt ein integriertes, wieder aufladbares LED-Rücklicht außerdem für zusätzliche Sicherheit. Der Look des Lazer Century ist zurückhaltend elegant und kann für zusätzliche Sicherheit mit einem MIPS-System ausgestattet werden, um besseren Schutz vor Gehirnverletzungen zu bieten.

Ein Jahrhundert später bleibt dies Lazers Daseinsberechtigung.

Die Lacroix-Brüder wären sicherlich stolz, wenn Sie wüssten, wie viele wichtige Rennen mit Lazer Helmen gewonnen wurden. Aber noch stolzer würde sie vermutlich das Wissen machen, wie viele Lazer-Helme bereits Leben gerettet haben.

Und so geht es jedem bei Lazer.

Auf das nächste Jahrhundert!


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