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Kirchzarten: Siege im Fünferpack

Für gleich zwei Teams aus der Sponsoring-"Familie" von Paul Lange & Co. war der Ultra Bike Marathon am Wochenende in Kirchzarten praktisch ein Heimspiel. Und sowohl das ortsansässige Lexware Racing Team – ausgestattet unter anderem mit PEARL iZUMi Bekleidung und Shimano-Komponenten – als auch das Freiburger Team Rothaus Poison, das ebenfalls auf Shimano-Komponenten sowie auf PRO Parts vertraut, zeigten sich in Top-Form. Insgesamt fünf Siege in den unterschiedlichen Wertungen markierten ein rundum erfolgreiches Wochenende für die "Paul-Lange-Teams".

Insgesamt 5.100 Teilnehmer hatten sich bei dem maßgeblich von PEARL iZUMi gesponserten Mega-Event trotz widriger Witterungsbedingungen auf die diversen Strecken gemacht. Einer davon, Fabian Strecker, beispielsweise über die 52 Kilometer der neuen Speed Track Distanz. In perfekter Zusammenarbeit mit seinem Teamkollegen Marcel Fleschhut setzte sich der 21-Jährige relativ schnell aus einer neunköpfigen Spitzengruppe ab und entschied am Ende den teaminternen Sprint denkbar knapp mit einer Zehntelsekunde Vorsprung für sich. Und auch der Short Track über 43 Kilometer sah am Ende einen Athleten im Trikot des Lexware Racing Team ganz oben auf dem Siegertreppchen: Julian Schelb, der bei seinem dritten Erfolg in Serie die Konkurrenz förmlich deklassierte und mit mehr als sieben Minuten Vorsprung vor seinen Verfolgern ins Ziel kam.

Gar noch erfolgreicher in der Teamwertung agierte das Team Rothaus Posion, das sich am Ende gleich über drei Siege freuen durfte. Heiko Gutmann beispielsweise nahm nur wenige Kilometer von der Heimat enfernt den so genannten Power Track über 89 Kilometer in Angriff und setzte sich am Ende mit gut eineinhalb Minuten Vorsprung recht komfortabel gegen die Kontrahenten durch. Nur knapp die Hälfte der Distanz legte Hanna Klein zurück, dies jedoch in unschlagbarem Tempo. Auf der 43 Kilometer langen Short Track Strecke konnte der 23-Jährigen niemand das Wasser reichen, sodass ihr Vorsprung im Ziel schließlich stolze neuneinhalb Minuten betrug. Dafür, dass sie gerade in einer Trainingsphase sei, sei es ganz gut gegangen, lautete das Fazit von Alexandra Engen nach dem Speed Track über 52 Kilometer. Eine gehörige Portion Understatement der U23-Weltmeisterin im Trikot des Team Rothaus Poison, hatte sich die Schwedin doch mit beeindruckenden 14:24 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte durchgesetzt und damit definitiv mehr als nur Trainingsform bewiesen.
