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Bundestag setzt aufs Fahrrad
Demos und Straßensperrungen kennen die Berliner zu Genüge. Aber eine Demo pro Fahrrad ist auch in der Landeshauptstadt eher selten, besonders, wenn sie vom Bundestagspräsidenten Prof. Norbert Lämmert auf die Reise geschickt wird. "Sie haben sich ein denkwürdiges Datum ausgesucht“, begrüßte Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert die Teilnehmer. Vor genau 174 Jahren sei Adam Opel geboren worden. Dessen Unternehmen habe nicht nur in Nähmaschinen und Autos investiert, sondern auch Fahrräder gebaut. Und von ihm stammt das legendäre Zitat:
„Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad.“

"Aus heutiger Sicht spricht so manches dafür, dass Autos und Nähmaschinen befristete Investitionen waren, das Fahrrad aber hat selbst die vielfältigen Wendungen der Energiepolitik überlebt“, sagte Lammert mit einem Augenzwinkern.
Eingeladen zu der parlametarischen Radtour hatte der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) zusammen mit den Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann, Kirsten Lühmann und Torsten Staffeldt, unterstützt von den ZIV-Mitgliedsfirmen: Panther, KTM, Winora , BikeTec, Alfred Thun GmbH, Paul Lange & Co. und Cycle Union.
Etwa 100 Abgeordnete, Mitarbeiter von Abgeordneten, Mitglieder der Verwaltung, des Berliner Senates und Vertreter von Fahrrad-Vereinigungen fuhren weitgehend abseits vom Straßenverkehr zwei Stunden durch Berlin und nutzten die Tour zum gegenseitigen Austausch und Kennenlernen.
"Diese Veranstaltung zeigt erneut deutlich, wie der ZIV in der Bundespolitik wahrgenommen und geschätzt wird - nämlich als DER Verband in allen Fragen rund um die Deutsche Fahrrad-, Fahrradteile- und Komponenten-Industrie", so Siegfried Neuberger, Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV).
Foto: © DBT/Rolf Schulten

